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Carmen-Maja Antoni

Frau Antoni zu gast beim Buonarroti-ArchivCarmen-Maja Antoni

Carmen-Maja Antoni beschreibt im Gespräch offen, direkt und heiter ihre Entwicklung vom Nachkriegskind, geboren 1945 in Berlin, zur gefragten Charakterdarstellerin auf der Bühne und beim Film. Stark geprägt vom Zusammenleben und den Auseinandersetzungen mit ihrer künstlerisch vielbegabten, autarken und dominanten alleinerziehenden Mutter fand sie ihren eigenen Weg zum Schauspiel. Als begabtes Kind in der Schule für das Fernsehen der DDR ausgewählt, wurde die umfangreiche und vielfältige Beschäftigung dort für sie wegweisend, für die Familie existenzsichernd. Das Schauspielstudium als junge 17-jährige Frau unter zumeist deutlich älteren Mitstudierenden und der damit verbundene Zugang zu neuen, weiten Horizonten von Literatur und Filmkunst ließen eine natürliche Verbundenheit mit dem Beruf, den Orten der Arbeit und den dortigen Personen entstehen. Starallüren entsprachen ihr dabei nicht. Stets suchte sie die Bedingungen und Herausforderungen ihres Berufslebens nach ihren Bedürfnissen und Bedingungen selbst aus. Wie Carmen-Maja Antoni ihren weiteren künstlerischen Weg am Theater Potsdam, der Volksbühne Berlin und dem Berliner Ensemble erlebt hat und welche Brüche und spannenden Herausforderungen dabei die gesellschaftlichen und privaten Entwicklungen bis heute für sie spielen und spielen, berichtet sie im Gespräch mit Stefan Körbel.

 

Das Interview fand am 11. November 2015 im Rahmen unserer öffentlichen Veranstaltungsreihe „Meine Biografie in dieser Zeit“ statt.

Das Videogespräch mit Frau Antoni im Industriesalon hat eine Gesamtlänge von 1:37:27 h.

Sehen Sie sich nachfolgend das gesamte Interview direkt hier bei uns an:

nächstes Interview mit:  André Asriel  ⇒

Autor & Verleger

Herr Links im Gespräch mit unsChristoph Links

 

Der 1954 in Caputh geborene Autor und Verleger wurde von uns 2024 interviewt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gespräch mit Herrn Links wurde am 27. März 2024 in Berlin aufgezeichnet und hat eine Gesamtlänge von 02:48:06 h.

 



sehen Sie hier das gesamte Gespräch mit Christoph Links:

nächstes Interview mit:  Isabella Mamatis ⇒
Kulturwissenschaftler

Dietrich Mühlberg im Gespräch mit unsDietrich Mühlberg

Als Kind erlebte Dietrich Mühlberg das Kriegsende in Berlin; eine sowjetische Flak stand im Garten der Eltern.
Später wurde er wegen moralischer Verfehlung aus der FDJ ausgeschlossen; er hatte eigenmächtig eine Klassenfahrt verlängert.
Einen Studienplatz Germanistik bekam er nicht; der Studiengang war „wegen Überfüllung“ geschlossen.
Bei der Philosophie mangelte es hingegen an Bewerbern; dieses Studium führte Dietrich Mühlberg auf seinen Weg, der ihn zum wichtigsten Kulturtheoretiker der DDR machen sollte.
An der Humboldt-Universität baute er den Studiengang Kulturwissenschaft und die Sektion Kulturtheorie/Ästhetik mit auf; er verteidigte sie später gegen alle Anfeindungen (bis hin zur Fast-Auflösung um 1985). Seine fundierte Ausbildung der Studenten prägte Generationen; elastisches Denken und plurale Theorie wirkten grundlegend.
Mit der „Kulturinitiative 89“ formierte er nach dem Ende der DDR ein Netzwerk kulturwissenschaftlich Forschender; wirksam über eigene Veranstaltungen, ein Internetportal und -Journal.
Bis heute ist Dietrich Mühlberg ein gefragter Referent, Ratgeber, Moderator und Kritiker.

 

Das Gespräch mit Herrn Mühlberg fand in seiner Wohnung am 17. Januar 2018 sowie am 03. Mai 2019 statt und hat eine Gesamtlänge von 4:31:45h.

 

Sehen Sie hier die beiden Teile des Gespräches mit Dietrich Mühlberg:

 

ab hier, den ersten Teil:


 

 

oder hier den zweiten Teil des Videointerviews mit Dietrich Mühlberg:

 

nächstes Interview mit: Gerhard Müller  ⇒  
Politikwissenschaftlerin
Politikwissenschaftlerin

Frau Döring im Gepräch mit unsDörte Döring

In Stettin 1938 als Tochter einer emanzipierten Mutter geboren, erlebte 
Dörte ihre Kindheit bis kurz vor Kriegsende glücklich und sorglos.
Mit der nahenden Niederlage Hitlerdeutschlands kamen die Schrecken des
Krieges und seine Folgen auch nach Stettin. Von diesen Erlebnissen, bis
hin zur Flucht aus der Stadt, berichtet sie lebhaft und anschaulich.
Sie zeichnen das Bild Ihrer anschließenden Jugend und Ihrer schulischen
Entwicklung im zerstörten Berlin umfassend reflektierend bis zum
Abschluss Ihres Studiums der Politikwissenschaften an der Freien Universität.
Zwischen Promotion, Hochschulreform mit den einschneidenden Veränderungen
an der Universität, Parteiarbeit und Straßenaktionen erlebte sie
die turbulenten Ereignisse der 68er Studentenbewegung.
Davon, und auch über ihren weiteren Entwicklungsweg, der sie beruflich
nach Brüssel und wieder nach Berlin führte, berichtet Dörte Döring engagiert
und voller Leidenschaft.

Das Gespräch mit Frau Döring wurde am 29. November sowie am 05. Dezember 2022 in ihrer Wohnung aufgezeichnet. Die fertige Fassung hat eine Gesprächslänge von 05:18:00 Uhr.

 

 

 

Aufgrund der Länge hat das Gespräch mit Frau Döring zwei Teile.

 

 

Sehen Sie hier den ersten Teil des Gesprächs direkt bei uns

 

und hier sehen Sie den zweiten Teil des Gesprächs:

 

nächstes Interview mit:  Ulf Drechsel ⇒

 

Emöke Pöstenyi

Frau Pöstenyi im Gespräch mit unserem VereinEmöke Pöstenyi

Emöke Pöstenyi wuchs in einem gutsituierten, bürgerlichen Elternhaus auf. Früh begann sie zu tanzen. Dann spielte der Weltgeist Schicksal:
Als die DDR nach dem Mauerbau die Künstler wegblieben, verschwanden sie Talentscouts in die „Bruderländer“. So kam Frau Pöstenyi in die DDR. Meiningen hieß die erste Station, dort sammelte sie erste professionelle Erfahrungen in einem renommierten Drei-Sparten-Haus. Aber dabei blieb es nicht, ein Teil seiner Karriere begann: Der Berliner Friedrichstadtpalast folgte, schließlich wurde Emöke Pöstenyi die Chefin des legendären Fernsehballets (der DDR).








Das Interview wurde am 24. April 2024 geführt und hat eine Gesamtlänge von 01:02:02 h.

 
sehen Sie hier das Interview mit Frau Pöstenyi:
 

nächstes Interview mit:  Volker Schliack  ⇒

  1. Erhard Geißler
  2. Frank Schneider
  3. Frank Schöbel
  4. Fred Krüger

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