Wolfgang Hahn wurde 1934 in Berlin geboren. Durch die Kriegsereignisse lebte er in seiner Kindheit zeitweise im bayrischen Land. Nach Kriegsende wieder in Berlin, wurde durch prägende Mitmenschen sein starkes Interesse an gesellschaftlichen Zusammenhängen geweckt und dies bestimmte auch seinen beruflichen Werdegang. Der promovierte Sozialwissenschaftler lehrte zuletzt bis zu seinem vorzeitigen Ausscheiden Anfang der 1990iger Jahre an der Humboldt Universität zu Berlin. Die deutschen Wendejahre waren für ihn die wichtigste Zeit seines Lebens.
Eine seiner Kernaussagen in diesem Gespräch: Es gibt keine Gesetzmäßigkeiten in der Gesellschaft. Sie ist das Ergebnis einer sozialen Evolution.
Das Gespräch wurde am 18.November 2025 in Damelack/Prignitz aufgezeichnet.
Gesprächsführung Ulrich Lipka
nächstes Interview mit: Rolf Heinemann
