Als Sohn eines aktiven Nazigegners lag der Antifaschismus sozusagen von Anfang an in seiner DNA. Er studierte Philosophie an der Humboldt und leitete einen der ersten, damals spontan in Ostberlin entstandenen Jugendklubs. Sein Berufsleben könnte man in drei große Etappen einteilen, die scheinbar nicht viel miteinander zu tun hatten. In beiden Systemen hatte er an promineter Stelle erhellenden Einblick in gesellschaftliche Mechanismen.
Zur Ruhe setzen mag er sich nicht, er arbeitet immer noch als Betriebsrat in einem nicht unbedeutenden Unternehmen.
Das Buonarroti-Archiv erstellt und sammelt biografische Interviews.
Im Interesse der vollständigen Bewahrung des aufgezeichneten Materials wurde möglichst wenig geschnitten. Das Ziel unserer Arbeit ist keine Filmfassung, sondern Dokumentation.
Das Gespräch mit Herrn Böhm fand 2025 im Archivstudio unseres Vereins in Berlin-Mahlsdorf statt und hat eine Gesamtlänge von 1:36:10 h.
nächstes Interview mit: Ludwig Deiters
